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Gesundheitstipps

Lernen Sie, wie Sie Ihre Gesundheit mit unseren Expertentipps fördern können.

Innere Medizin Allgemeinmedizin

Diabetes mellitus – umgangssprachlich „Zuckerkrankheit" – ist längst eine Volkskrankheit. Millionen Menschen in Österreich sind betroffen oder haben ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Doch das Erfreuliche ist: Mit einem gesunden Lebensstil lässt sich diese Erkrankung häufig verhindern. Die wichtigsten Risikofaktoren sind Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht und familiäre Vorbelastung. Bereits kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen. Regelmäßige körperliche Aktivität – sei es Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen – hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Auch die Ernährung spielt eine zentrale Rolle. Vollkornprodukte, frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und mageres Eiweiß sollten den Speiseplan bestimmen, während Zucker, Weißmehl und stark verarbeitete Lebensmittel möglichst reduziert werden sollten. Wichtig ist außerdem, ausreichend Wasser zu trinken und den Alkoholkonsum zu begrenzen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt oder Internisten helfen, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Wer rechtzeitig reagiert, kann oft verhindern, dass sich ein Diabetes überhaupt entwickelt. Prävention bedeutet Lebensqualität – heute und in Zukunft.

Kinder- und Jugendheilkunde

Kinder entwickeln sich rasant – körperlich, geistig und emotional. Damit mögliche Auffälligkeiten früh erkannt und behandelt werden können, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt entscheidend. Sie begleiten das Wachstum, die Sprachentwicklung, das Sozialverhalten und den allgemeinen Gesundheitszustand des Kindes. Bei jeder Untersuchung prüft der Arzt Größe, Gewicht, Beweglichkeit, Seh- und Hörvermögen sowie den Impfstatus. Auch Themen wie Ernährung, Schlaf, Konzentration oder familiäre Belastungen werden besprochen. Dadurch kann der Kinderarzt frühzeitig auf Entwicklungsverzögerungen, Haltungsschäden, Allergien oder Lernschwierigkeiten reagieren. Ebenso wichtig ist die emotionale Entwicklung: Kinder können Ängste, Verhaltensänderungen oder Schulstress zeigen, die Eltern allein oft schwer einschätzen können. Ein vertrauensvolles Arztgespräch hilft, solche Probleme rechtzeitig zu erkennen. Eltern sollten das Untersuchungsheft stets mitbringen, Fragen notieren und Beobachtungen offen teilen. Die regelmäßigen Kontrollen geben Sicherheit – sie stärken nicht nur die Gesundheit des Kindes, sondern auch das Vertrauen zwischen Eltern und Arzt. Gesunde Kinder bedeuten eine gesunde Zukunft. Wer die Vorsorgetermine wahrnimmt, fördert aktives, glückliches Aufwachsen und legt den Grundstein für lebenslange Gesundheit.

Urologie

Die Prostata ist eine kleine Drüse, die eine große Bedeutung für die Männergesundheit hat. Sie liegt unterhalb der Harnblase und umschließt die Harnröhre. Mit zunehmendem Alter kann es bei vielen Männern zu Veränderungen der Prostata kommen – sei es eine gutartige Vergrößerung oder im schlimmsten Fall ein Prostatakarzinom. Genau deshalb ist die Prostatavorsorge so entscheidend. Viele Männer schieben den Besuch beim Urologen hinaus, weil sie sich davor scheuen oder keine Beschwerden verspüren. Doch gerade bei Prostatakrebs gilt: Je früher er erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Frühstadien verursachen meist keine Symptome, können aber durch einfache Untersuchungen entdeckt werden. Dazu zählen die Tastuntersuchung, die PSA-Blutuntersuchung und bei Bedarf eine weiterführende Bildgebung. Die Prostatavorsorge ist keine Frage des Alters, sondern der Vorsicht. Ab dem 45. Lebensjahr – bei familiärer Vorbelastung sogar früher – sollte jeder Mann einmal jährlich zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Diese wenigen Minuten können Leben retten. Auch bei gutartigen Veränderungen der Prostata, die zu häufigem Harndrang, schwachem Harnstrahl oder nächtlichem Wasserlassen führen, ist eine frühzeitige Abklärung sinnvoll. Moderne Behandlungsmethoden bieten heute eine Vielzahl an schonenden und effektiven Lösungen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Gesundheit beginnt mit Information und Prävention. Wer regelmäßig zur Prostatavorsorge geht, übernimmt Verantwortung – für sich selbst, seine Familie und seine Zukunft.