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Gesundheitstipps

Lernen Sie, wie Sie Ihre Gesundheit mit unseren Expertentipps fördern können.

Kinder- und Jugendheilkunde

Kinder entwickeln sich rasant – körperlich, geistig und emotional. Damit mögliche Auffälligkeiten früh erkannt und behandelt werden können, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt entscheidend. Sie begleiten das Wachstum, die Sprachentwicklung, das Sozialverhalten und den allgemeinen Gesundheitszustand des Kindes. Bei jeder Untersuchung prüft der Arzt Größe, Gewicht, Beweglichkeit, Seh- und Hörvermögen sowie den Impfstatus. Auch Themen wie Ernährung, Schlaf, Konzentration oder familiäre Belastungen werden besprochen. Dadurch kann der Kinderarzt frühzeitig auf Entwicklungsverzögerungen, Haltungsschäden, Allergien oder Lernschwierigkeiten reagieren. Ebenso wichtig ist die emotionale Entwicklung: Kinder können Ängste, Verhaltensänderungen oder Schulstress zeigen, die Eltern allein oft schwer einschätzen können. Ein vertrauensvolles Arztgespräch hilft, solche Probleme rechtzeitig zu erkennen. Eltern sollten das Untersuchungsheft stets mitbringen, Fragen notieren und Beobachtungen offen teilen. Die regelmäßigen Kontrollen geben Sicherheit – sie stärken nicht nur die Gesundheit des Kindes, sondern auch das Vertrauen zwischen Eltern und Arzt. Gesunde Kinder bedeuten eine gesunde Zukunft. Wer die Vorsorgetermine wahrnimmt, fördert aktives, glückliches Aufwachsen und legt den Grundstein für lebenslange Gesundheit.

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Deutsch Ein plötzliches Pfeifen, Rauschen oder Summen im Ohr kann sehr beunruhigend sein – besonders, wenn das Geräusch nicht mehr verschwindet. Tinnitus ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das viele Ursachen haben kann. Häufig sind Stress, Lärmbelastung, Bluthochdruck, Verspannungen im Nacken oder eine Durchblutungsstörung des Innenohrs beteiligt. Auch einfache Dinge wie ein verstopfter Gehörgang durch Ohrenschmalz können vorübergehend Töne auslösen. Unser Gehirn interpretiert veränderte Hörreize falsch – so entsteht ein Ton, der in Wirklichkeit gar nicht existiert. Wenn der Körper durch Anspannung oder Müdigkeit zusätzlich belastet ist, nehmen wir dieses Geräusch noch intensiver wahr. Wie kann man vorbeugen? Vermeiden Sie Dauerlärm, schützen Sie Ihre Ohren bei Konzerten oder lauter Arbeit und gönnen Sie sich regelmäßig Ruhepausen. Bewegung, ausgewogene Ernährung und Blutdruckkontrolle fördern die Durchblutung des Innenohrs. Stressbewältigung durch Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Atemübungen kann das Risiko deutlich senken. Hält das Ohrgeräusch länger als 24 Stunden an oder kommt Schwindel hinzu, sollte unbedingt ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich Tinnitus behandeln. Moderne Methoden wie Hörtherapien, Klangtraining oder begleitende Psychotherapie helfen, den Ton in den Hintergrund treten zu lassen und wieder Ruhe zu finden.

Innere Medizin Allgemeinmedizin

Diabetes mellitus – umgangssprachlich „Zuckerkrankheit" – ist längst eine Volkskrankheit. Millionen Menschen in Österreich sind betroffen oder haben ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Doch das Erfreuliche ist: Mit einem gesunden Lebensstil lässt sich diese Erkrankung häufig verhindern. Die wichtigsten Risikofaktoren sind Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht und familiäre Vorbelastung. Bereits kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Unterschied machen. Regelmäßige körperliche Aktivität – sei es Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen – hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Auch die Ernährung spielt eine zentrale Rolle. Vollkornprodukte, frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und mageres Eiweiß sollten den Speiseplan bestimmen, während Zucker, Weißmehl und stark verarbeitete Lebensmittel möglichst reduziert werden sollten. Wichtig ist außerdem, ausreichend Wasser zu trinken und den Alkoholkonsum zu begrenzen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt oder Internisten helfen, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Wer rechtzeitig reagiert, kann oft verhindern, dass sich ein Diabetes überhaupt entwickelt. Prävention bedeutet Lebensqualität – heute und in Zukunft.